Warum Beckenbodentraining für jede Frau ein Muss ist.

Cottbus. Sie sehen sich als Powerfrau. Sie sind berufstätig, Mutter, Ehefrau, Freundin – eine Frau, die viel gibt. Doch was, wenn Ihre Kraftquelle im Innersten schwächer wird? Wenn plötzlich der Beckenboden nicht mehr „mitmacht“? Ein Thema, über das kaum gesprochen wird – aber das so viele Frauen betrifft.

Wir haben Karoline Wolf getroffen, die Frau hinter dem Mrs.Sporty Club in Cottbus-Mitte. Wenn sie über Frauengesundheit spricht, spürt man sofort: Das ist nicht einfach nur ihr Beruf, das ist ihre Leidenschaft. In ihrem Studio begleitet Karoline Frauen jeden Alters dabei, ihre Körpermitte wieder zu spüren und sich stärker im eigenen Körper zu fühlen.

Mit dem PelviPower-Training setzt sie dabei auf eine Methode, die nicht nur effektiv, sondern auch sanft ist und Frauen dabei hilft, Schritt für Schritt ihre Kraft, ihr Vertrauen und ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.

FITNESSCLUBkompakt Magazin: Frau Wolf, warum ist der Beckenboden so wichtig – und warum sprechen so wenige darüber?

Karoline Wolf: Das ist tatsächlich eine gute Frage. Der Beckenboden ist eine Muskelgruppe, welche oft unbewusst vernachlässigt wird. Er liegt tief im Körper und stützt unsere inneren Organe, sorgt für Kontinenz, beeinflusst unsere Haltung – und ja, sogar unser Sexualleben.  Der Beckenboden ist vergleichbar mit dem Fundament eines Hauses. Wenn er schwächelt, bekommen die Wände nach und nach Risse. Oft verändert sich im Laufe des Lebens die Wahrnehmung durch verschiedene Ereignisse für unseren Körper, dadurch wird der Beckenboden oft unbewusst übergangen. Und leider ist das Thema in unserer Gesellschaft noch mit viel Scham behaftet. Inkontinenz, „Auslaufen beim Niesen“ – das sind Tabuthemen. Viele Frauen denken, das sei normal oder ein unausweichlicher Teil des Älterwerdens oder Mutterseins. Nein, das ist es nicht!

Wie äußert sich ein geschwächter Beckenboden im Alltag?

Das beginnt oft ganz unauffällig: Ein paar Tröpfchen beim Lachen, Rückenschmerzen, ein diffuses Instabilitätsgefühl im Bauch. Viele Frauen erzählen mir, dass sie sich nicht mehr „richtig in sich gehalten“ fühlen – ein Gefühl von Schwäche in der Körpermitte. Später kommen oft Schlafprobleme dazu, Blasenschwäche, weniger Lust auf Nähe oder Sport, Unsicherheit beim Heben oder im Job. Da wird auch das Toben mit den Kindern oder Enkelkindern zur Herausforderung. Das Tragische: Viele ziehen sich zurück, fühlen sich unsicher oder alt – obwohl sie es gar nicht sind.

Warum betrifft das so viele Frauen – und warum gerade in verschiedenen Lebensphasen?

Der Beckenboden ist bei Frauen besonders beansprucht – durch Schwangerschaft, Geburt, hormonelle Schwankungen, die Menopause. Aber auch Übergewicht, sitzende Tätigkeiten oder intensiver Sport ohne Ausgleich können ihn schwächen.
Ich habe Kundinnen Anfang 30 mit Problemen, genauso wie Frauen Mitte 50 oder älter. Jede Lebensphase bringt ihre Herausforderungen – aber wir haben die Chance, selbst etwas zu tun.

Und genau da kommt PelviPower ins Spiel. Was macht diese Methode so besonders?

PelviPower ist ein innovatives Trainingssystem, das mit einer medizinisch zugelassenen Magnetfeldtechnologie arbeitet. Die Frau sitzt ganz bequem – bekleidet – auf einem speziellen Stuhl. Dort werden über ein gezieltes Magnetfeld die Beckenbodenmuskeln bis in die Tiefe stimuliert. Durch das regelmäßige Training wird nicht nur die Muskelkraft des Beckenbodens und der umliegenden Muskulatur verbessert, sondern es wird auch die Koordination des gesamten Muskelsystems deutlich gefördert. 22 Minuten auf dem Stuhl entsprechen etwa 1.000 willentlichen Anspannungen der Muskulatur – etwas, das wir selbst nicht in diese Tiefe so exakt steuern können.

Das Training ist absolut diskret, individuell und effizient. Und: Die Frauen müssen keine komplizierten Übungen machen – das macht es auch ideal für Frauen, die keine Zeit oder Energie für Rückbildungskurse oder klassische Beckenbodengymnastik haben.

Der PelviPower Beckenbodenstuhl im Einsatz bei Mrs. Sporty Cottbus-Mitte: Modernes Training für mehr Lebensqualität.©Mrs. Sporty Cottbus-Mitte
Wie reagieren die Frauen auf das Training?

Viele sind beim ersten Mal überrascht – im positiven Sinne. Sie spüren Muskeln, die sie vorher noch nie so bewusst wahrgenommen haben. Einige lachen, andere sind emotional, weil sie endlich das Gefühl haben, wieder ins Spüren und die eigene Wahrnehmung kommen zu können. Ein erster Schritt etwas unter Kontrolle zu bekommen.
Eine Kundin sagte mal zu mir: „Ich fühle mich endlich wieder in meiner Mitte.“ Das ging mir sehr nahe. Es zeigt, wie sehr dieses Thema mit Identität, Selbstwert und Lebensqualität verbunden ist.

Was unterscheidet Ihr Studio von anderen Anbietern?

Wir begleiten jede Frau persönlich. Vor dem Training gibt es ein individuelles Beratungsgespräch. Wir sprechen über Beschwerden, Wünsche, Ziele. Und wir hören zu – ohne Bewertung und ohne Druck. Dann erstellen wir einen individuellen Trainingsplan für die Frau. Meist geht es hier in der Langfristigkeit nicht nur um PelviPower, sondern auch um Bewegung, Ernährung und Regeneration. Unser Ziel ist nicht nur ein starker Beckenboden, sondern eine starke Frau – ganzheitlich gedacht.

Was sagen Sie Frauen, die sich noch schämen oder denken: „Dafür ist es doch zu spät“?

Ich sage ganz klar: Es ist niemals zu spät! Der Körper ist unglaublich anpassungsfähig – selbst mit 60 oder 70 Jahren kann man mit dem richtigen Reiz erstaunliche Verbesserungen erzielen. Die Entwicklung ist nicht an das Alter gebunden!
Und zur Scham: Niemand sollte sich für seinen Körper schämen. Es ist mutig, sich Hilfe zu holen. Es ist stark, Verantwortung für sich zu übernehmen. Jede Frau hat das Recht, sich wohl und sicher in ihrem Körper zu fühlen. Das ist ebenso keine Frage des Alters, sondern der Selbstfürsorge.

Gibt es eine Erfolgsgeschichte, die Sie besonders berührt hat?

Oh ja. Eine Frau Mitte 50 kam zu mir, nach zwei Geburten, Übergewicht und mit Inkontinenzproblemen. Sie hatte sich vom Sport verabschiedet, aus Angst vor „Unfällen“ und der Angst zu versagen. Sie startete im Pelvi-Training und ergänzte dann unser funktionales Training und das Ernährungscoaching in Ihren Tagesablauf. Nach acht Wochen Training sagte sie mir: „Ich habe zum ersten Mal wieder länger als 5h geschlafen, ohne dass ich wach geworden bin oder etwas passiert ist. Ich bin wie ein neuer Mensch.“ Sie hatte Tränen in den Augen – und ich auch. Sie konnte vor dem Beckenbodentraining nicht länger als 1,5 h einhalten. Das hieß jede Dienstberatung, jede Autofahrt und jeder Kinobesuch war eine Herausforderung, neben dem das die Inkontinenz und der Harndrang ihr den Schlaf raubte. Es sind diese kleinen, alltäglichen Dinge, die plötzlich wieder möglich sind und die das aktive Leben zurückbringen.

Was möchten Sie Frauen mit auf den Weg geben?

Hört auf euren Körper. Nehmt eure Symptome ernst. Sprecht darüber. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke, sich um sich selbst zu kümmern.
Und: Gebt euch selbst die Erlaubnis, im Mittelpunkt zu stehen. Der Beckenboden ist vielleicht „unsichtbar“ – aber seine Wirkung auf unser Leben ist riesig. Ihn zu trainieren heißt, sich selbst zurückzuholen.

Fazit:
Beckenbodentraining ist mehr als Rückbildung oder Prävention – es ist Selbstfürsorge, Gesundheitsförderung und ein Stück Lebensqualität. Dank moderner Methoden wie PelviPower und empathischer Begleitung durch Expertinnen wie Karoline Wolf wird daraus mehr als Training: Es wird ein echter Wendepunkt.

Kontakt:
Mrs.Sporty Club Cottbus-Mitte
Karoline Wolf

📍 Rosenstraße 4, 03046 Cottbus

Auch interessant: